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Mitgliedsantrag

Das PDF zum Ausdrucken ist der Grund, warum Leute nicht beitreten.

Wer heute Mitglied werden will, hat das Handy in der Hand und keinen Drucker. Ein Antrag, der erst heruntergeladen, ausgefüllt, eingescannt und gemailt werden muss, verliert die Hälfte der Interessenten auf dem Weg — und die andere Hälfte tippt jemand aus dem Vorstand von Hand ab.

Formular auf der Vereinsseite · Beitragswahl beim Antrag · Annahme legt das Mitglied an

Der Weg von außen nach innen

Vier Schritte, und zwischen keinem davon liegt eine Datei, die jemand weiterreichen muss.

  1. Schritt 1

    Ausfüllen

    Name, Anschrift, Geburtsdatum, Kontakt — Straße und Hausnummer getrennt, wie eine deutsche Adresse geschrieben wird, und die Postleitzahl schlägt den Wohnort vor. Dazu ein Feld für den Grund: warum jemand ausgerechnet zu euch will.

  2. Schritt 2

    Beitrag wählen

    Der Antragsteller sucht sich aus euren Beitragsarten die passende aus — Familie, Schüler oder Student mit den zugehörigen Angaben, oder eine Fördermitgliedschaft mit selbst gewähltem Betrag. Ihr müsst hinterher nicht nachfragen, was gemeint war.

  3. Schritt 3

    Absenden und bestätigt bekommen

    Der Antragsteller bekommt eine Bestätigung mit einem Link, unter dem er den Stand seines Antrags nachsehen kann. Im Verein wird benachrichtigt, wer das Recht hat, Anträge zu bearbeiten — nicht der ganze Vorstand.

  4. Schritt 4

    Annehmen — und fertig

    Aus der Annahme entsteht das Mitglied mit allen Angaben aus dem Antrag, dem gewählten Beitrag und einer Einladung, sich ein Passwort zu setzen. Bei einer Absage geht eine Nachricht raus, und der Antrag bleibt mit Begründung dokumentiert.

Was beim Absenden abgefragt wird

Die Einwilligungen stehen einzeln im Formular, nicht als ein Häkchen für alles. Das ist keine Förmlichkeit — eine Foto-Einwilligung, die im Satzungshäkchen versteckt war, ist keine.

  • Satzung · Pflicht

    Der Antragsteller erklärt, die Satzung zu kennen und anzuerkennen.

  • Datenschutz · Pflicht

    Einwilligung in die Verarbeitung der angegebenen Daten.

  • Fotos · freiwillig

    Ob Bilder des Mitglieds auf der Vereinsseite erscheinen dürfen — getrennt abgefragt, weil es eine eigene Entscheidung ist.

  • Newsletter · freiwillig

    Ob der Verein schreiben darf, wenn es nicht um die Mitgliedschaft geht.

Drei Fälle, an die man erst später denkt

Der Antrag von jemandem, den ihr gesperrt habt

Ein gesperrtes Mitglied kann sich nicht über das öffentliche Formular zurückholen. Die Annahme wird verweigert, bis jemand die Sperre bewusst aufhebt — sonst wäre eine Vorstandsentscheidung durch ein Formular aushebelbar.

Der Wiedereintritt

Wer schon einmal bei euch war, bekommt kein zweites Konto. Die vorhandenen Daten bleiben, fehlende werden aus dem Antrag ergänzt, und die Mitgliedschaft wird wieder aktiv.

Das erste Passwort, 7 Tage gültig

Die Einladung ist derselbe Weg, den ein von Hand angelegtes Mitglied bekommt: ein Link zum Setzen des Passworts, einmal verwendbar. Keine Passwörter per Mail, keine Startpasswörter, die jahrelang gleich bleiben.

Was diese Seite nicht verspricht

Keine Bankdaten im Antrag. Das Formular fragt keine IBAN ab und erzeugt kein SEPA-Mandat. Das ist Absicht: Ein Mandat braucht eine Erklärung des Kontoinhabers, und die holt ihr nach der Aufnahme ein — beim Anlegen des Mitglieds oder auf Papier. Wie der Einzug danach läuft.

Keine Unterschrift, kein Dateianhang. Es gibt keine digitale Signatur und keine Möglichkeit, dem Antrag ein Dokument beizulegen — kein Schülerausweis, keine Einverständniserklärung der Eltern. Wer so etwas braucht, fordert es per Mail nach.

Keine Zahlung beim Beitritt. Eine Aufnahmegebühr lässt sich im Antrag nicht kassieren. Der Beitrag entsteht mit der Aufnahme und läuft danach über die Beitragsverwaltung.

Und keine Aussage zu eurer Satzung. Das Formular fragt die Anerkennung der Satzung ab und verlinkt sie, wenn ihr sie hinterlegt habt. Ob euer Aufnahmeverfahren damit satzungsgemäß ist — Vorstandsbeschluss, Aufnahmeausschuss, Wartezeit —, entscheidet eure Satzung, nicht diese Seite.

Stellt euch selbst einen Antrag.

Formular ausfüllen, absenden, im Verein annehmen — der ganze Weg dauert zwei Minuten, und danach wisst ihr, was ein Interessent sieht. 30 Tage, ohne Zahlungsdaten.

Online-Mitgliedsantrag für Vereine